Kurzbeschreibung:
"Matthias Hegel, genannt "Auris" (=lat.: das Ohr), ist ein akustischer Profiler. Die Stimme eines Täters genügt ihm, um Herkunft, Aussehen und Psyche zu ermitteln - und um Wahrheit von Lüge zu unterscheiden. Zahlreiche Kriminelle konnten mit seiner Hilfe überführt werden. Doch nun sitzt der renommierte Professor wegen eines Mordes in Haft, den er selbst gestanden hat.
Die junge True-Crime-Podcasterin Jula Ansorge hat ernste Zweifel an seiner Schuld und will einen Justizirrtum aufklären. Doch als sie zu tief in Hegels rätselhaftem Fall gräbt, bringt sie nicht nur sich selbst in Todesgefahr, sondern auch den Menschen, der ihr am wichtigsten ist..."
Fazit:
Nach seinen ersten Büchern, die ich wirklich richtig gut fand, konnte ich mit den Werken von Sebastian Fitzek nicht mehr viel anfangen. Dennoch möchte ich mich ausdrücklich für seine Ideengebung bedanken: ein forensischer Phonetiker, der ist mir in all den Krimis und Thrillern meines Leserlebens noch nicht begegnet. Ähnlich wie jemand, der sich mit Kinesiologie auskennt, aus Mimik und Gestik eines Menschens lesen kann, gelingt dies einem akustischen Profiler anhand der Stimme - sehr faszinierend und eine wirklich tolle Idee für einen Ermittler! Nur, dass Professor Hegel in diesem Fall gar nicht der Ermittler ist, sondern als verurteilter Mörder hinter Gittern sitzt...
Ich bin ein großer Fan von Vincent Klieschs Schreibstil und entsprechend froh, dass in der Ausführung von "Auris" ganz deutlich seine Handschrift zum Tragen kommt.
Unsere weibliche Protagonistin, Jula Ansorge (ja, ohne "i") ist ein sympathischer Charakter. Traumatisiert durch ein Extremerlebnis, das im Nachhinein ihrem Bruder das Leben kostete, worin sie einen Justizirrtum sieht, hat sie sich auf ihrem True-Crime-Podcast der Aufklärung solcher Irrtümer verschrieben. Als sie auf den Fall von Matthias Hegel stößt, merkt sie schnell, dass etwas anders ist. Denn Hegel wehrt sich vehement gegen ihre Ermittlungen und will überhaupt nicht, dass sie in seinem Fall ermittelt...
Der Lesefluss ist sehr gut, auch wenn ich anfangs die Zeitsprünge erst einmal sortieren musste. Da wir uns aber anschließend auf die Gegenwart beschränken, war das kein Problem.
Die Charaktere sind sehr interessant, jeder auf seine Weise, sehr bildhaft und lebensecht. Das Thema der forensischen Phonetik, das mit Hegel natürlich immer wieder aufflammt, bringt dem Buch etwas Besonderes, aber auch sonst brauchen sich Plot und Ausführung nicht zu verstecken.
Einzig eine Szene im Buch kam mir sofort eher unrealistisch und konstruiert vor und verwirrte mich nachhaltig, hielt ich sie doch erst für eine Finte und wartete vergeblich darauf, dass sie sich aufklärt - aber nein, sie war genau so gemeint, für meinen Fall aber zu sehr "kommt wie gerufen". Aber das ist auch schon der einzige Kritikpunkt, den ich an "Auris" habe. Aufgrund der letzten Buchszene darf man davon ausgehen, wieder von Jula und Hegel zu lesen, worauf ich mich schon jetzt freue!
Vincent Kliesch
"Auris"
erschienen bei Droemer Knaur
Jeder Mensch braucht seine kleinen Fluchten aus dem Alltag - ich finde meine in Büchern
Bücher
Bücher lesen heißt, wandern gehen in ferne Welten, aus den Stuben über die Sterne.
- Jean Paul
- Jean Paul
Sonntag, 5. Mai 2019
Mittwoch, 1. Mai 2019
[Rezension] Sarah Saxx - Extended Trust
Kurzbeschreibung:
"Allein die Vorstellung, mit Männern intim zu werden, löst bei Charlotte Young seit Jahren Panik aus. Um sich endlich von dieser zu befreien, wählt sie eine ungewöhnliche Selbsttherapie, die sie geradewegs ins Extended führt - einen exklusiven Club, der sich ausschließlich um die sexuellen Bedürfnisse von Frauen kümmert. Hier trifft sie auf Trenton Parker: Clubbesitzer, Barkeeper und Callboy.
Bei Charlotte spürt er sofort, dass sie keine gewöhnliche Kundin ist. Denn obwohl sie den Vertrag für Mitglieder unterschreibt, weist sie ihn zurück, was nicht nur einen ungewahnten Reiz auslöst, sondern Gefühle in ihm weckt, mit denen er nicht gerechnet hätte...
Er setzt alles daran, aus Charlotts widersprüchlichem Verhalten schlau zu werden und ihr Vertrauen zu gewinnen. Und auch sie sucht immer wieder seine Nähe. Doch was, wenn ihre seelischen Wunden tiefer reichen, als er erahnen kann?"
Fazit:
"Extended Trust" ist der Auftakt zu Sarah Saxxs neuer "Extended" - Reihe. Noch in diesem Jahre dürfen wir mit weiteren Bänden rechnen.
Alles, was man über "Extended Trust" wissen muss, sagt einem im Prinzip der Klappentext. Natürlich ein Liebesroman, immerhin steht "Sarah Saxx" auf dem Cover. Was einen Liebesroman ausmacht, ist meines Erachtens das Gefühl - nicht nur das zwischen den Protagonisten, sondern auch das, was vom Autor transportiert beim Leser ankommt. Und da ist "Extended Trust" ein wunderbares Beispiel. Denn von Anfang an schließt man Charlotte und Trenton ins Herz!
Der Lesefluss ist sehr gut, man mag sich gar nicht von den beiden trennen und das Leben sorgt immer wieder für glückliche, traurige, schöne und weniger schöne Momente, sodass man permanent mitfiebert, vor allem, nachdem Gerüchte auftauchen...
Man kann gar nicht in Worte fassen, mit welch wohligem Gefühl man als Leser nach Beenden des Buches zurückbleibt - genau DAS möchte ich von einem Liebesroman.
Charlotte und Trenton haben es sogar geschafft, mein bisheriges Favourite Couple aus Sarah Saxxs Büchern - nämlich Ashley und Travis aus "King of Chicago" - vom Thron zu stoßen! Ob sie dort lange sitzen bleiben dürfen, kann ich allerdings noch nicht garantieren, denn im zweiten Teil der "Extended"-Reihe "Extended Hope" wird es um Hayley gehen und wer "Extended Trust" gelesen hat, weiß, dass Hayley ein ganz besonderer Charakter ist...
Sarah Saxx
"Extended Trust"
"Allein die Vorstellung, mit Männern intim zu werden, löst bei Charlotte Young seit Jahren Panik aus. Um sich endlich von dieser zu befreien, wählt sie eine ungewöhnliche Selbsttherapie, die sie geradewegs ins Extended führt - einen exklusiven Club, der sich ausschließlich um die sexuellen Bedürfnisse von Frauen kümmert. Hier trifft sie auf Trenton Parker: Clubbesitzer, Barkeeper und Callboy.
Bei Charlotte spürt er sofort, dass sie keine gewöhnliche Kundin ist. Denn obwohl sie den Vertrag für Mitglieder unterschreibt, weist sie ihn zurück, was nicht nur einen ungewahnten Reiz auslöst, sondern Gefühle in ihm weckt, mit denen er nicht gerechnet hätte...
Er setzt alles daran, aus Charlotts widersprüchlichem Verhalten schlau zu werden und ihr Vertrauen zu gewinnen. Und auch sie sucht immer wieder seine Nähe. Doch was, wenn ihre seelischen Wunden tiefer reichen, als er erahnen kann?"
Fazit:
"Extended Trust" ist der Auftakt zu Sarah Saxxs neuer "Extended" - Reihe. Noch in diesem Jahre dürfen wir mit weiteren Bänden rechnen.
Alles, was man über "Extended Trust" wissen muss, sagt einem im Prinzip der Klappentext. Natürlich ein Liebesroman, immerhin steht "Sarah Saxx" auf dem Cover. Was einen Liebesroman ausmacht, ist meines Erachtens das Gefühl - nicht nur das zwischen den Protagonisten, sondern auch das, was vom Autor transportiert beim Leser ankommt. Und da ist "Extended Trust" ein wunderbares Beispiel. Denn von Anfang an schließt man Charlotte und Trenton ins Herz!
Der Lesefluss ist sehr gut, man mag sich gar nicht von den beiden trennen und das Leben sorgt immer wieder für glückliche, traurige, schöne und weniger schöne Momente, sodass man permanent mitfiebert, vor allem, nachdem Gerüchte auftauchen...
Man kann gar nicht in Worte fassen, mit welch wohligem Gefühl man als Leser nach Beenden des Buches zurückbleibt - genau DAS möchte ich von einem Liebesroman.
Charlotte und Trenton haben es sogar geschafft, mein bisheriges Favourite Couple aus Sarah Saxxs Büchern - nämlich Ashley und Travis aus "King of Chicago" - vom Thron zu stoßen! Ob sie dort lange sitzen bleiben dürfen, kann ich allerdings noch nicht garantieren, denn im zweiten Teil der "Extended"-Reihe "Extended Hope" wird es um Hayley gehen und wer "Extended Trust" gelesen hat, weiß, dass Hayley ein ganz besonderer Charakter ist...
Sarah Saxx
"Extended Trust"
[Rezension] Thomas Elbel - Die Todesbotin
Kurzbeschreibung:
"Berlin-Neukölln: Ein Deutschtürke liegt erschossen in seinem Handyladen. Kurz darauf findet man nach einer Explosion in einer verlassenen Kinderklinik die Leiche eines jungen Flüchtlings. Spuren legen eine Verbindung zu dem Mord in Neukölln nahe. Der Staatsschutz vermutet einen terroristischen Hintergrund und reißt beide Fälle an sich. Viktor Puppe und seine Kollegen vom Berliner LKA verfolgen eine ganz andere Spur, die sie zu einer zwielichtigen "völkischen Siedlung" vor den Toren der Stadt führt. Viktor schleust sich in die Gemeinschaft ein und ist bei den Ermittlungen von nun an auf sich allein gestellt..."
Fazit:
"Die Todesbotin" ist der zweite Fall für Viktor Puppe. Nachdem mir "Der Todesmeister", Puppes Auftaktfall, sehr gut gefallen hatte, war es natürlich keine Frage, dass ich dem erscheinen von "Die Todesbotin" entgegen gefiebert habe.
Man kann das Buch auch ohne Kenntnis des Vorgängers lesen, verpasst dadurch allerdings ein wenig des Zwischenmenschlichen, warum Viktors Kollegen Ken und Begüm ihm gegenüber so sind wie sie sind und was es mit Viktors Großvater auf sich hat. Die Kommissare Viktor, Ken und Begüm werden aber zum besseren Verständnis auch im Umschlag vorgestellt.
Bereits nach wenigen Seiten ist man wieder mittendrin in Viktors Welt, was nicht zuletzt Ken und seiner unnachahmlichen Art zu verdanken ist. Mal ganz davon abgesehen, dass wir am Schauplatz eines Mordes starten.
Der Lesefluss ist gut, es wird nicht langweilig, allerdings geht im Verlauf die Spannung immer wieder verloren. Dies liegt meines Erachtens an den vielen unterschiedlichen politischen Themen, die alle ihren Platz beanspruchen: das Thema Flüchtlinge, Terroristen, Nazis... all dies verleiht dem Buch einen sehr aktuellen politischen Touch, bremst aber die Dynamik und die Spannung aus.
Versteht mich nicht falsch, mich hat "Die Todesbotin" gut unterhalten, vor allem wegen der Charaktere von Ken und Viktor, wohingegen mich Begüm immer wieder auf die Palme gebracht hat, aber im Vergleich zu "Der Todesmeister" kann Viktors zweiter Teil leider nicht ganz bestehen.
Nichts desto trotz hoffe ich auf ein Wiederlesen mit Viktor und Ken.
Thomas Elbel
"Die Todesbotin"
erschienen im blanvalet - Verlag
"Berlin-Neukölln: Ein Deutschtürke liegt erschossen in seinem Handyladen. Kurz darauf findet man nach einer Explosion in einer verlassenen Kinderklinik die Leiche eines jungen Flüchtlings. Spuren legen eine Verbindung zu dem Mord in Neukölln nahe. Der Staatsschutz vermutet einen terroristischen Hintergrund und reißt beide Fälle an sich. Viktor Puppe und seine Kollegen vom Berliner LKA verfolgen eine ganz andere Spur, die sie zu einer zwielichtigen "völkischen Siedlung" vor den Toren der Stadt führt. Viktor schleust sich in die Gemeinschaft ein und ist bei den Ermittlungen von nun an auf sich allein gestellt..."
Fazit:
"Die Todesbotin" ist der zweite Fall für Viktor Puppe. Nachdem mir "Der Todesmeister", Puppes Auftaktfall, sehr gut gefallen hatte, war es natürlich keine Frage, dass ich dem erscheinen von "Die Todesbotin" entgegen gefiebert habe.
Man kann das Buch auch ohne Kenntnis des Vorgängers lesen, verpasst dadurch allerdings ein wenig des Zwischenmenschlichen, warum Viktors Kollegen Ken und Begüm ihm gegenüber so sind wie sie sind und was es mit Viktors Großvater auf sich hat. Die Kommissare Viktor, Ken und Begüm werden aber zum besseren Verständnis auch im Umschlag vorgestellt.
Bereits nach wenigen Seiten ist man wieder mittendrin in Viktors Welt, was nicht zuletzt Ken und seiner unnachahmlichen Art zu verdanken ist. Mal ganz davon abgesehen, dass wir am Schauplatz eines Mordes starten.
Der Lesefluss ist gut, es wird nicht langweilig, allerdings geht im Verlauf die Spannung immer wieder verloren. Dies liegt meines Erachtens an den vielen unterschiedlichen politischen Themen, die alle ihren Platz beanspruchen: das Thema Flüchtlinge, Terroristen, Nazis... all dies verleiht dem Buch einen sehr aktuellen politischen Touch, bremst aber die Dynamik und die Spannung aus.
Versteht mich nicht falsch, mich hat "Die Todesbotin" gut unterhalten, vor allem wegen der Charaktere von Ken und Viktor, wohingegen mich Begüm immer wieder auf die Palme gebracht hat, aber im Vergleich zu "Der Todesmeister" kann Viktors zweiter Teil leider nicht ganz bestehen.
Nichts desto trotz hoffe ich auf ein Wiederlesen mit Viktor und Ken.
Thomas Elbel
"Die Todesbotin"
erschienen im blanvalet - Verlag
[Rezension] Frank Goldammer - Grosses Sommertheater
Kurzbeschreibung:
"Der steinreiche, schwerkranke Patriarch Joseph lädt die gesamte Familie für ein Wochenende in seine Villa an die Ostsee ein. Josephs Söhne sind seit Jahren zerstritten, aber die Aussicht auf das Erbe lässt sie mit Kind und Kegel anreisen. Die Gästeliste ist lang und birgt reichlich Zündstoff. Die Sonne brennt und die Luft wird immer dicker. Bis es, im wahrsten Sinne des Wortes, knallt."
Fazit:
Man sollte "Grosses Sommertheater" nicht lesen, weil man die Krimis von Frank Goldammer mag. Denn "Grosses Sommertheater" ist definitiv etwas ganz anderes.
Man sollte also darauf vertrauen, dass der Autor auch in der Lage ist, abseits von Max Heller etwas Lesenswertes zu Papier zu bringen.
"Skurril" ist das erste Wort, dass mir nach dem Lesen - und ehrlich gesagt auch währenddessen - durch den Kopf spukte. Anfangs malt Frank Goldammer ein Bild eines idyllischen Sommerurlaubs an der Ostsee. Spielen am Strand, entspannen, Sonne tanken, abschalten vom Alltag.... und dann laufen sie auf, unsere Protagonisten.
Es gibt so ziemlich kein Klischee, das ausgelassen wird: ob die leicht zurückgebliebene Hausfrau, der korrupte Kommunalpolitiker, der halbseidene keiner-weiß-so-ganz-was-er-überhaupt-macht Halbbruder - so wirklich normal ist niemand in der Familie und zu verbergen haben sie alle etwas. Es eint sie die Gier auf das nahende Erbe des schwerkranken Familienoberhauptes. Ansonsten haben sie nichts gemeinsam und mögen sich auch eigentlich alle nicht wirklich.
Genau dieses Aufeinandertreffen der klischeebeladenen Familienmitglieder, die sich ansonsten eigentlich eher aus dem Weg gehen und das sich spürbar aufbauende Brodeln und das Wissen, dass irgendetwas passieren wird, ist es, was "Grosses Sommertheater" so unterhaltsam macht.
Zwischendrin kommt irgendwann der Punkt, an dem man denkt, so langsam könnte der Autor aber doch ein wenig Dynamik bringen und als habe der den Gedanken gehört, passiert genau das. Alles endet letztendlich bei der Maxime: "Der Zweck heiligt die Mittel!"
Frank Goldammers "Grosses Sommertheater" ist eine überaus unterhaltsame schwarze Sommerkomödie, die ich gern gelesen habe. Dennoch freue ich mich sehr auf den nächsten Fall von Max Heller.
Frank Goldammer
"Grosses Sommertheater"
erschienen im dtv-Verlag
"Der steinreiche, schwerkranke Patriarch Joseph lädt die gesamte Familie für ein Wochenende in seine Villa an die Ostsee ein. Josephs Söhne sind seit Jahren zerstritten, aber die Aussicht auf das Erbe lässt sie mit Kind und Kegel anreisen. Die Gästeliste ist lang und birgt reichlich Zündstoff. Die Sonne brennt und die Luft wird immer dicker. Bis es, im wahrsten Sinne des Wortes, knallt."
Fazit:
Man sollte "Grosses Sommertheater" nicht lesen, weil man die Krimis von Frank Goldammer mag. Denn "Grosses Sommertheater" ist definitiv etwas ganz anderes.
Man sollte also darauf vertrauen, dass der Autor auch in der Lage ist, abseits von Max Heller etwas Lesenswertes zu Papier zu bringen.
"Skurril" ist das erste Wort, dass mir nach dem Lesen - und ehrlich gesagt auch währenddessen - durch den Kopf spukte. Anfangs malt Frank Goldammer ein Bild eines idyllischen Sommerurlaubs an der Ostsee. Spielen am Strand, entspannen, Sonne tanken, abschalten vom Alltag.... und dann laufen sie auf, unsere Protagonisten.
Es gibt so ziemlich kein Klischee, das ausgelassen wird: ob die leicht zurückgebliebene Hausfrau, der korrupte Kommunalpolitiker, der halbseidene keiner-weiß-so-ganz-was-er-überhaupt-macht Halbbruder - so wirklich normal ist niemand in der Familie und zu verbergen haben sie alle etwas. Es eint sie die Gier auf das nahende Erbe des schwerkranken Familienoberhauptes. Ansonsten haben sie nichts gemeinsam und mögen sich auch eigentlich alle nicht wirklich.
Genau dieses Aufeinandertreffen der klischeebeladenen Familienmitglieder, die sich ansonsten eigentlich eher aus dem Weg gehen und das sich spürbar aufbauende Brodeln und das Wissen, dass irgendetwas passieren wird, ist es, was "Grosses Sommertheater" so unterhaltsam macht.
Zwischendrin kommt irgendwann der Punkt, an dem man denkt, so langsam könnte der Autor aber doch ein wenig Dynamik bringen und als habe der den Gedanken gehört, passiert genau das. Alles endet letztendlich bei der Maxime: "Der Zweck heiligt die Mittel!"
Frank Goldammers "Grosses Sommertheater" ist eine überaus unterhaltsame schwarze Sommerkomödie, die ich gern gelesen habe. Dennoch freue ich mich sehr auf den nächsten Fall von Max Heller.
Frank Goldammer
"Grosses Sommertheater"
erschienen im dtv-Verlag
Samstag, 30. März 2019
[Rezension] Bill Clinton / James Patterson - The President is missing
Kurzbeschreibung:
""The President is missing" handelt von einer Bedrohung so gigantischen Ausmaßes, dass sie nicht nur das Weiße Haus und die Wall Street in Aufruhr versetzt, sondern ganz Amerika.
Angst und Unsicherheit halten die Nation in ihrem Würgegriff. Gerüchte brodeln - über Cyberterror und Spionage und einen Verräter im Kabinett. Sogar der Präsident selbst gerät unter Verdacht und ist plötzlich von der Bildfläche verschwunden."
Fazit:
Es gibt Leser, die das Buch wegen, und solche, die es trotz des Namens von Bill Clinton auf dem Cover lesen.
Egal zu welcher Fraktion man gehört - bereits nach wenigen Seiten ist das vollkommen nebensächlich, denn das Buch zieht einen sehr schnell in seinen Bann.
Natürlich ist es sehr amerikanisch, sehr politisch und Mr. President ist ein wandelndes Gutmensch-Klischee - aber das war zu erwarten.
Die Autoren zeichnen ein Szenario, wie es wahrscheinlich noch viel näher an der möglichen Realität ist, als man sich vorstellen mag. Eine Terrorgruppe droht, mit einem Virus die gesamte Nation lahm zu legen: Banken, Regierung, Wasseraufbereitung, Strom - alles! Der Präsident versucht, diese Bedrohung mit allen Mitteln abzuwehren und das möglichst, ohne dass die Zivilbevölkerung von der Bedrohung erfährt.
Der Lesefluss ist sehr gut, denn die Handlung ist durchweg spannend und der Präsident definitiv ein Sympathieträger. Aber auch andere beteiligte Charaktere sind sehr lebensecht und bildhaft. Der Leser fiebert durchweg an der Seite des Präsidenten und durchlebt mit diesem die wohl aufreibendsten drei Tage seines Lebens.
Ich hatte auf spannende unterhaltsame Lektüre gehofft, allein schon wegen James Pattersons Name auf dem Cover. Aber mit der Sogwirkung und Begeisterung, mit der ich "The President is missing" letztendlich gelesen habe, habe ich nicht gerechnet.
Egal wer welchen Anteil an diesem Buch hat: Von diesem Autorenduo würde ich gern noch weitere Bücher lesen.
Bill Clinton / James Patterson
"The President is missing"
erschienen bei Droemer Knaur
""The President is missing" handelt von einer Bedrohung so gigantischen Ausmaßes, dass sie nicht nur das Weiße Haus und die Wall Street in Aufruhr versetzt, sondern ganz Amerika.
Angst und Unsicherheit halten die Nation in ihrem Würgegriff. Gerüchte brodeln - über Cyberterror und Spionage und einen Verräter im Kabinett. Sogar der Präsident selbst gerät unter Verdacht und ist plötzlich von der Bildfläche verschwunden."
Fazit:
Es gibt Leser, die das Buch wegen, und solche, die es trotz des Namens von Bill Clinton auf dem Cover lesen.
Egal zu welcher Fraktion man gehört - bereits nach wenigen Seiten ist das vollkommen nebensächlich, denn das Buch zieht einen sehr schnell in seinen Bann.
Natürlich ist es sehr amerikanisch, sehr politisch und Mr. President ist ein wandelndes Gutmensch-Klischee - aber das war zu erwarten.
Die Autoren zeichnen ein Szenario, wie es wahrscheinlich noch viel näher an der möglichen Realität ist, als man sich vorstellen mag. Eine Terrorgruppe droht, mit einem Virus die gesamte Nation lahm zu legen: Banken, Regierung, Wasseraufbereitung, Strom - alles! Der Präsident versucht, diese Bedrohung mit allen Mitteln abzuwehren und das möglichst, ohne dass die Zivilbevölkerung von der Bedrohung erfährt.
Der Lesefluss ist sehr gut, denn die Handlung ist durchweg spannend und der Präsident definitiv ein Sympathieträger. Aber auch andere beteiligte Charaktere sind sehr lebensecht und bildhaft. Der Leser fiebert durchweg an der Seite des Präsidenten und durchlebt mit diesem die wohl aufreibendsten drei Tage seines Lebens.
Ich hatte auf spannende unterhaltsame Lektüre gehofft, allein schon wegen James Pattersons Name auf dem Cover. Aber mit der Sogwirkung und Begeisterung, mit der ich "The President is missing" letztendlich gelesen habe, habe ich nicht gerechnet.
Egal wer welchen Anteil an diesem Buch hat: Von diesem Autorenduo würde ich gern noch weitere Bücher lesen.
Bill Clinton / James Patterson
"The President is missing"
erschienen bei Droemer Knaur
Freitag, 29. März 2019
[Rezension] Thorsten Steffens - Klugscheißer Royale
Kurzbeschreibung:
"Timo Seidel ist 28 Jahre alt und führt ein Leben ohne jegliche Ambitionen. Anstatt wie seine Freunde Karriere zu machen, ist er in seinem Studentenjob hängengeblieben. Dementsprechend uninspiriert führt er seine Arbeit aus, so dass er fristlos entlassen wird. Zu allem Überfluss hat seine Freundin Cleo beschlossen, sich von ihm zu trennen. Nun steht er also da: Ohne Freundin, ohne Job, ohne Geld und ohne Perspektive. Aus heiterem Himmel bietet sich ihm jedoch eine außergewöhntliche Offerte: Er bekommt einen befristeten Arbeitsvertrag als Lehrer. Nun ist es also offiziell: Für die kommenden sechs Monate darf Timo staatlich beauftragter Klugscheißer sein. Im öffentlichen Dienst! Vom Staat angeheuert wie James Bond! Quasi 007 Klugscheißer Royale! Schnell muss er allerdings feststellen, dass der Lehrerberuf doch ein wenig schwieriger ist als ursprünglich gedacht..."
Fazit:
Ich glaube fest daran, dass ein unterhaltsamer Roman schwieriger zu schreiben ist als ein spannender. Denn nur so erschließt sich mir, warum es Dutzende spannender Romane gibt, die mir sehr gut gefallen haben - aber nur eine Handvoll unterhaltsame Romane.
Es ist auch nicht einfach: anfangs humorvoll wird im Verlauf oft langweilig, albern oder es kommt auch überhaupt kein bißchen Tiefgang - als Leser ist man ja schwierig zufrieden zu stellen und da möchte ich mich auch nicht von ausnehmen.
Desto mehr freue ich mich aber auch, wenn ich einen unterhaltsamen, humorvollen Roman lese, dem genau das oben beschriebene nicht passiert.
Timo Seidel ist tatsächlich ein Klugscheißer par excellence und bereits nach wenigen Seiten wundert es niemanden, dass er seinen Job im Callcenter verliert, man wundert sich eher, wie sie es dort jahrelang mit ihm ausgehalten haben. Auch dass seine Freundin zu Hause auf gepackten Kisten sitzt kann man nachvollziehen - für fünf Jahre mit ihm hätte sie schon einen Orden verdient gehabt. Und da steht er nun: Job weg, Freundin weg und Geld hat er auch keins, immerhin hat Cleo deutlich mehr Geld verdient als er und sein Callcentergehalt ging für die Raten des BMW drauf....
Eigentlich müsste Timo ein Unsympath sein - ist er aber nicht. Auch wenn man ihn anfangs betrachtet wie eine Laborratte: man mag ihn! Und nach und nach wird auch so etwas wie ein erwachsener Mann aus ihm.
Thorsten Steffens gelingt es, Humor und Tiefgang zu kombinieren: Timos Weg vom "Hotel Cleo" zu einem eigenständigen Leben ist mitunter lustig und man muss viel schmunzeln, aber es gibt auch eine Reihe ernster Themen die angesprochen werden und gegen Ende kann man es nicht mehr abstreiten: Timo und sein Dasein gehen einem unter die Haut.
Entsprechend gut ist der Lesefluss, Langweile sucht man vergeblich und auch die anderen Charaktere im Buch sind sehr einzigartig gestaltet (mein persönlicher Favorit ist ja die Schulleiterin Frau Penner). Das Buch ist in sich geschlossen, dennoch hoffe ich auf ein Wiederlesen mit Timo und seien wir ehrlich: So eine Uni ist doch der perfekte Ort für einen Klugscheißer!
Thorsten Steffens
"Klugscheißer Royale"
erschienen im Piper Verlag
"Timo Seidel ist 28 Jahre alt und führt ein Leben ohne jegliche Ambitionen. Anstatt wie seine Freunde Karriere zu machen, ist er in seinem Studentenjob hängengeblieben. Dementsprechend uninspiriert führt er seine Arbeit aus, so dass er fristlos entlassen wird. Zu allem Überfluss hat seine Freundin Cleo beschlossen, sich von ihm zu trennen. Nun steht er also da: Ohne Freundin, ohne Job, ohne Geld und ohne Perspektive. Aus heiterem Himmel bietet sich ihm jedoch eine außergewöhntliche Offerte: Er bekommt einen befristeten Arbeitsvertrag als Lehrer. Nun ist es also offiziell: Für die kommenden sechs Monate darf Timo staatlich beauftragter Klugscheißer sein. Im öffentlichen Dienst! Vom Staat angeheuert wie James Bond! Quasi 007 Klugscheißer Royale! Schnell muss er allerdings feststellen, dass der Lehrerberuf doch ein wenig schwieriger ist als ursprünglich gedacht..."
Fazit:
Ich glaube fest daran, dass ein unterhaltsamer Roman schwieriger zu schreiben ist als ein spannender. Denn nur so erschließt sich mir, warum es Dutzende spannender Romane gibt, die mir sehr gut gefallen haben - aber nur eine Handvoll unterhaltsame Romane.
Es ist auch nicht einfach: anfangs humorvoll wird im Verlauf oft langweilig, albern oder es kommt auch überhaupt kein bißchen Tiefgang - als Leser ist man ja schwierig zufrieden zu stellen und da möchte ich mich auch nicht von ausnehmen.
Desto mehr freue ich mich aber auch, wenn ich einen unterhaltsamen, humorvollen Roman lese, dem genau das oben beschriebene nicht passiert.
Timo Seidel ist tatsächlich ein Klugscheißer par excellence und bereits nach wenigen Seiten wundert es niemanden, dass er seinen Job im Callcenter verliert, man wundert sich eher, wie sie es dort jahrelang mit ihm ausgehalten haben. Auch dass seine Freundin zu Hause auf gepackten Kisten sitzt kann man nachvollziehen - für fünf Jahre mit ihm hätte sie schon einen Orden verdient gehabt. Und da steht er nun: Job weg, Freundin weg und Geld hat er auch keins, immerhin hat Cleo deutlich mehr Geld verdient als er und sein Callcentergehalt ging für die Raten des BMW drauf....
Eigentlich müsste Timo ein Unsympath sein - ist er aber nicht. Auch wenn man ihn anfangs betrachtet wie eine Laborratte: man mag ihn! Und nach und nach wird auch so etwas wie ein erwachsener Mann aus ihm.
Thorsten Steffens gelingt es, Humor und Tiefgang zu kombinieren: Timos Weg vom "Hotel Cleo" zu einem eigenständigen Leben ist mitunter lustig und man muss viel schmunzeln, aber es gibt auch eine Reihe ernster Themen die angesprochen werden und gegen Ende kann man es nicht mehr abstreiten: Timo und sein Dasein gehen einem unter die Haut.
Entsprechend gut ist der Lesefluss, Langweile sucht man vergeblich und auch die anderen Charaktere im Buch sind sehr einzigartig gestaltet (mein persönlicher Favorit ist ja die Schulleiterin Frau Penner). Das Buch ist in sich geschlossen, dennoch hoffe ich auf ein Wiederlesen mit Timo und seien wir ehrlich: So eine Uni ist doch der perfekte Ort für einen Klugscheißer!
Thorsten Steffens
"Klugscheißer Royale"
erschienen im Piper Verlag
Sonntag, 24. März 2019
[Rezension] Ursula Poznanski - Vanitas - Schwarz wie Erde
Kurzbeschreibung:
"Manchmal ist ein Friedhof der sicherste Ort für die Lebenden. Auf dem Wiener Zentralfriedhof jedenfalls ist die Blumenhändlerin Carolin ein so gewohnter Anblick, dass sie beinahe unsichtbar ist. Ebenso wie die Botschaften, die sie mit ihren Auftraggebern austauscht, raffiniert verschlüsselt in die Sprache der Blumen - denn ihre größte Angst ist es, gefunden zu werden.
Noch vor einem Jahr war Carolins Name ein anderer; damals war sie als Polizeispitzel einer der brutalsten Banden des organisierten Verbrechens auf der Spur. Kaum jemand weiß, dass sie ihren letzten Einsatz überlebt hat. Doch dann erhält sie einen Blumengruß, der sie zu einem neuen Fall nach München ruft - und der sie fürchten lässt, dass sie ihren eigenen Tod bald ein zweites Mal erleben könnte..."
Fazit:
Seit Jahren bin ich ein großer Fan von Ursula Poznanskis Reihe um die Ermittler Beatrice und Florin. Entsprechend habe ich mich gefreut, dasss "Vanitas - schwarz wie Erde" der Auftakt einer neuen Thrillerreihe der Autorin ist.
Allerdings musste ich schnell erkennen, dass Carolin leider so gar nicht das Format von Beatrice und Flo hat.
Der Anfang ist durchaus interessant: wir lernen Carolin kennen, die in einer Blumenhandlung am Wiener Zentralfriedhof arbeitet und Angst hat. Dass sie Angst hat, begegnet uns dann leider immer und immer wieder - man sollte meinen, dass auch der unaufmerksamste Leser nach der zehnten Erwähnung verinnerlicht hat, dass Carolin Angst hat.
Zu gern hätte man im Verlauf des Buches erfahren, was damals genau passiert ist, allerdings bekommt der Leser nur einzelne Häppchen serviert und das große Ganze spart sich Ursula Poznanski wohl für einen weiteren Teil der Reihe auf.
Abgesehen davon, dass sie Angst hat und nach München übersiedeln muss, passiert erstmal nicht viel. Es kommen neue Charaktere hinzu, von denen einige durchaus interessant sind, was aber genau gespielt wird, erfährt der Leser eine ganze Weile nicht. Und so plätschert die Handlung vor sich hin, Spannung sucht man meist vergeblich und Carolin als Protagonistin wird irgendwann geradezu nervtötend.
Gegen Ende gibt es dann eine Auflösung, die ganz nett ist und einige Seiten lang auch tatsächlich Spannung mit sich bringt - allerdings kann das den Rest der langatmigen Handlung auch nicht mehr ausgleichen.
"Vanitas - schwarz wie Erde" hat mich leider wirklich enttäuscht, ich bin von Ursula Poznanski ein ganz anderes Level gewohnt.
Ursula Poznanski
"Vanitas - schwarz wie Erde"
erschienen bei Droemer Knaur
"Manchmal ist ein Friedhof der sicherste Ort für die Lebenden. Auf dem Wiener Zentralfriedhof jedenfalls ist die Blumenhändlerin Carolin ein so gewohnter Anblick, dass sie beinahe unsichtbar ist. Ebenso wie die Botschaften, die sie mit ihren Auftraggebern austauscht, raffiniert verschlüsselt in die Sprache der Blumen - denn ihre größte Angst ist es, gefunden zu werden.
Noch vor einem Jahr war Carolins Name ein anderer; damals war sie als Polizeispitzel einer der brutalsten Banden des organisierten Verbrechens auf der Spur. Kaum jemand weiß, dass sie ihren letzten Einsatz überlebt hat. Doch dann erhält sie einen Blumengruß, der sie zu einem neuen Fall nach München ruft - und der sie fürchten lässt, dass sie ihren eigenen Tod bald ein zweites Mal erleben könnte..."
Fazit:
Seit Jahren bin ich ein großer Fan von Ursula Poznanskis Reihe um die Ermittler Beatrice und Florin. Entsprechend habe ich mich gefreut, dasss "Vanitas - schwarz wie Erde" der Auftakt einer neuen Thrillerreihe der Autorin ist.
Allerdings musste ich schnell erkennen, dass Carolin leider so gar nicht das Format von Beatrice und Flo hat.
Der Anfang ist durchaus interessant: wir lernen Carolin kennen, die in einer Blumenhandlung am Wiener Zentralfriedhof arbeitet und Angst hat. Dass sie Angst hat, begegnet uns dann leider immer und immer wieder - man sollte meinen, dass auch der unaufmerksamste Leser nach der zehnten Erwähnung verinnerlicht hat, dass Carolin Angst hat.
Zu gern hätte man im Verlauf des Buches erfahren, was damals genau passiert ist, allerdings bekommt der Leser nur einzelne Häppchen serviert und das große Ganze spart sich Ursula Poznanski wohl für einen weiteren Teil der Reihe auf.
Abgesehen davon, dass sie Angst hat und nach München übersiedeln muss, passiert erstmal nicht viel. Es kommen neue Charaktere hinzu, von denen einige durchaus interessant sind, was aber genau gespielt wird, erfährt der Leser eine ganze Weile nicht. Und so plätschert die Handlung vor sich hin, Spannung sucht man meist vergeblich und Carolin als Protagonistin wird irgendwann geradezu nervtötend.
Gegen Ende gibt es dann eine Auflösung, die ganz nett ist und einige Seiten lang auch tatsächlich Spannung mit sich bringt - allerdings kann das den Rest der langatmigen Handlung auch nicht mehr ausgleichen.
"Vanitas - schwarz wie Erde" hat mich leider wirklich enttäuscht, ich bin von Ursula Poznanski ein ganz anderes Level gewohnt.
Ursula Poznanski
"Vanitas - schwarz wie Erde"
erschienen bei Droemer Knaur
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