Kurzbeschreibung:
An einem kalten Dezembertag nimmt Eddie Ray im Hafen von Newport, Rhode Island, einen seltsamen Passagier an Bord der Sea Maiden - und wird danach nie wieder gesehen. Zach Flynn soll im Auftrag des reichen alten Sean O'Riley herausfinden, was mit seinem Geschäftspartner geschehen ist. Doch dessen Familie macht es Zach nicht leicht. Da wären zum einen die Streitigkeiten zwischen O'Rileys blutjunger Frau und seiner paranoiden Tochter. Zum anderen die exzentrische Tante, die in der Dachwohnung lebt und behauptet, im Haus würde eine Todesfee wohnen. Einzig die schüchterne, irische Krankenschwester Caer versucht alles, um Zach bei seinen Recherchen zu helfen. Doch irgendwie wird er das Gefühl nicht los, dass sie auch etwas zu verbergen hat. Gerade als Caer ihm gestehen will, wer sie wirklich ist, kündigen die Raben einen neuen Tod an.
Fazit:
Dank des Mira Taschenbuch Verlages durfte ich dieses Buch lesen.
Zuerst einmal muss ich mich wundern, wer den Klappentext geschrieben bzw. ob diese Person das Buch auch gelesen hat...Denn so wenig die Tochter paranoid ist - sie ist einfach fest davon überzeugt, dass ihre Stiefmutter nichts Gutes im Schilde führt - ist die Tante exzentrisch. Bridey ist vielmehr eine warmherzige alte Dame, die mit ganzem Herzen an ihrer Familie hängt. Als Irin ist sie aber ebenso fest der Überzeugung, dass nicht alles, was in den irischen Mythen erzählt wird, auch irreal ist. Und auch Zach Flynn, der sich um die Aufklärung von Eddies Verschwinden kümmern soll, ist nicht einfach jemand, der "in Seans Auftrag" handelt, sonder ein langjähriger Freund der Familie.
Das Buch beginnt wie ein normaler Krimi - Eddie Ray verschwindet spurlos und kurz danach kommt Sean O'Riley nach seiner Ankunft in Irland, wo er mit seiner Frau Urlaub machen will, mit Herzversagen ins Krankenhaus. Da die in Rhode Island verbliebene erwachsene Tochter Kat sich Sorgen um ihren Vater macht - seiner neuen, jungen, bildhübschen Ehefrau hat sie noch nie über den Weg getraut - bittet sie Zach Flynn, einen Freund der Familie, um Hilfe. Er soll ihren Vater wieder heil nach Hause bringen und dann herausfinden, was mit Eddie geschah. Aufgrund des noch schwachen Gesundheitszustands Seans kommt Caer, eine Krankenschwester, die sich bereits im Krankenhaus um Sean gekümmert hat, als Pflegerin mit nach Rhode Island.
Von Anfang an ist klar, dass Caer irgendein Geheimnis hat. Wer ist ihr mysteriöser Chef Michael und was ist ihr "Auftrag"? Zurück in Rhode Island scheinen sich die Ereignisse zuzuspitzen - ist es wirklich Amanda, die Ehefrau, die nach Seans Leben trachtet? Ein anderes Mitglied des Haushalts? Ein Fremder? Und was ist mit Eddie passiert?
Was als Krimi mit einem Hauch irischer Legenden und Mythen beginnt, entwickelt sich immer mehr zu einem Mysterium. Solle es möglich sein, dass es Banshees - irische Todesfeen - tatsächlich gibt? Und wenn ja, sind sie wirklich böse?
Hätte ich schon einmal ein Buch von Heather Graham gelesen, wäre ich vielleich vorgewarnt gewesen, was mich erwartet. So wurde ich vom Wandel von "reiner Krimi" zu "mystischer Thriller" vollkommen - positiv! - überrascht. Fand ich die erste Hälfte mitunter etwas langatmig, konnte ich die zweite kaum schnell genug lesen.
Auch dass "Sündenzeit" der dritte Teil einer Trilogie um die Flynn-Brüder ist, habe ich erst jetzt durch Zufall erfahren. Da aber in jedem der drei Teile (der erste ist "Ahnentanz", der zweite "Erntemord") ein anderer der Flynn-Bruder im Vordergrund steht, fehlte mir nichts zur Lektüre dieses Buches - wobei ich die anderen beiden jetzt mit Sicherheit auch lesen werde!
Für Krimiliebhaber, die auch dem Mystischen gegenüber offen sind, definitiv empfehlenswert!
Jeder Mensch braucht seine kleinen Fluchten aus dem Alltag - ich finde meine in Büchern
Bücher
Bücher lesen heißt, wandern gehen in ferne Welten, aus den Stuben über die Sterne.
- Jean Paul
- Jean Paul
Samstag, 14. Januar 2012
Sonntag, 8. Januar 2012
Suzanne Collins - die Tribute von Panem
Die Tribute von Panem - Tödliche Spiele
Kurzbeschreibung:
Als Katniss erfährt, dass das Los auf ihre kleine Schwester Prim gefallen ist, zögert sie keinen Moment. Um Prim zu schützen, meldet sie sich an ihrer Stelle für die alljährlich stattfindenden Spiele von Panem - in dem sicheren Wissen, damit ihr eigenes Todesurteil unterschrieben zu haben. Denn von den 24 Kandidaten darf nur ein einziger überleben. Zusammen mit Peeta, einem Jungen aus ihrem Distrikt, wird Katniss in die Arena geschickt, um sich dem Kampf zu stellen. Beiden ist klar, dass sie sich früher oder später als Feinde gegenüberstehen werden. Doch dann rettet Peeta Katniss das Leben...
Fazit:
Panem - das ist das, was nach einem Aufstand von Nordamerika übrig ist, beherrscht vom Kapitol, aufgeteilt in 12 Distrikte, die alle getrennt von einander gehalten werden, von hohen Zäunen umgeben, von den Friedenswächtern bewacht, Entkommen unmöglich.
Dazu die Hungerspiele, die jährlich stattfinden, wo Jugendliche aus allen Distrikten sich bis zum Tode gegenseitig bekämpfen müssen - zur Demonstration der Macht des Kapitols.
Wenn man dann, wie Katniss, noch im Saum von Distrikt 12 aufwächst, ist da nicht viel, worüber man sich freuen kann, zumal ihr Vater bei einem Grubenunglück umkam und sie schon als Kind für ihre Mutter und ihre Schwester sorgen musste. Einziger Lichtblick ist Gale, ihr Freund und Jagdgefährte, mit ihm zusammen stiehlt sie sich regelmäßig durch den Zaun in den Wald zur Jagd.
Dann fällt das Los für die Hungerspiele auf ihre kleine Schwester Prim und Katniss meldet sich freiwillig an ihrer Stelle. Männlicher Tribut von Distrikt 12 ist Peeta, der Bäckerssohn, der ihr früher einmal das Leben rettete, indem er ihr Brot gab. Was sie nicht weiß, ist, dass er schon lange unsterblich in sie verliebt ist und jetzt müssen sie beide in der Arena kämpfen - ebenso wie die Tribute der anderen Distrikte, denn es darf nur einen geben....doch Peeta und Katniss werden sich vertrauter, kommen sich näher; wie soll Katniss ihn töten, wenn es nötig ist? Und erzählt er die Wahrheit, wenn er von seinen Gefühlen spricht oder ist es nur Show für die Kameras? Und was empfindet Katniss für ihn? Und was ist mit Gale?
Von der ersten Seite an ist man eingetaucht in die Welt von Panem und Katniss' Geschichte, ihre Reise ins Kapitol und die Arena, fiebert mit ihr und Peeta und mag nicht daran denken, dass ja nur einer gewinnen und damit überleben kann.
Langeweile kommt nicht auf, man fiebert dem Ende entgegen, fragt sich, welche Gemeinheiten noch auf die Tribute warten und wie Katniss es schaffen kann, zu überleben - kaum ist das Ende des Buches erreicht, greift man automatisch zum nächsten....
Absolut empfehlenswert, nicht nur für Jugendliche!
Die Tribute von Panem - Gefährliche Liebe
Kurzbeschreibung:
Während Katniss und Peeta noch in ganz Panem als das tragische Liebespaar gefeiert werden, droht den beiden bereits neue Gefahr. Denn Katniss ist mittlerweile zu einem Symbol des Widerstands geworden, der sich in einzelnen Distrikten erhebt, und das kann das Kapitol nicht dulden. Verzweifelt versucht sie, ihre Familie und vor allem Gale vor der Gewalt der Regierung zu schützen.
Doch da sind auch noch ihre verwirrenden Gefühle für Peeta, die sich einfach nicht leugnen lassen. Und dann geschieht das Unfassbare! Katniss und Peeta müssen zurück in die Arena und diesmal wird es nur einen Überlebenden geben können...
Fazit:
....weiter geht's - Katniss kann ihr Leben als Sieger nicht genießen - sie kann ihre Gefühle für Gale und Peeta nicht ordnen, leidet unter Albträumen nach den Erlebnissen in der Arena und da sie zum Symbol des Widerstands geworden ist, wird sie auch noch vom Präsidenten persönlich bedroht.
Und dann das anstehende Jubel-Jubiläum, die 75ten Hungerspiele - zur Überraschung aller werden dafür die Tribute aus dem Kreis der Sieger ausgewählt - Katniss und Peeta müssen erneut in die Arena und gegen Sieger aus anderen Distrikten ankämpfen - wie soll Katniss das erneut überstehen und will sie das überhaupt? Auf Peetas Kosten weiterleben?
Ich muss ehrlich zugeben, die erste Hälfte des Buches fand ich nach dem ersten Teil ganz schön langatmig, die zweite Hälfte wurde dann wieder spannender und ereignisreicher, zum Ende hin wieder so gut, dass ich doch wissen wollte, was der dritte Teil noch bereit hält. Wer weniger neugierig ist als ich, würde auf den zweiten Teil aber wohl gut verzichten können.
Die Tribute von Panem - Flammender Zorn
Kurzbeschreibung:
Katniss lebt! Schwer verletzt wurde sie von den Rebellen befreit und in Distrikt 13 gebracht. Allerdings ist sie damit noch lange nicht außer Lebensgefahr. Doch Katniss' einzige Sorge gilt Peeta, der in den "Hungerspielen" sein Leben für sie gelassen hätte. Die Regierung hat ihn gefangen genommen, ihn gefoltert und seinen Willen gebrochen, um ihn als Werkzeug für ihre Zwecke zu missbrauchen. Das Ziel des Kapitols: die endgültige Vernichtung der Aufständischen. Und zu denen zählt auch Gale, Katniss' treuer Freund aus Kindheitstagen.
Fazit:
Der Krieg ist in vollem Gangen - die Distrikte gegen das Kapitol - der Aufstand ist da! Doch zuerst müssen alle Distrikte überzeugt und von den Rebellen eingenommen werden - Katniss' als Symbol des Aufstands wird zur zentralen Person. Sie selbst interessiert das eher wenig, leidet sie doch unter der Gefangennahme und Folter von Peeta durch das Kapitol. Als Peeta dann von den Rebellen befreit wird, verbessert das die Situation überhaupt nicht, denn seine Erinnerungen wurden vom Kapitol verändert, er sieht Katniss' als Feind und nicht als Liebe seines Lebens. Für Katniss' gibt es nur noch ein Ziel - die Rebellen müssen gewinnen, damit sie persönlich Präsident Snow töten kann, der dafür verantwortlich ist!
Band 3 ist ein ewiges Hin und Her und kommt anfangs nicht so richtig ins Laufen, Spannung kommt erst auf, als es zur finalen Einnahme des Kapitols kommt. Der Großteil der Geschehnisse ist sehr deprimierender Natur, wie ich finde - Peetas Wesensveränderung zum Beispiel finde ich sehr nachteilig, war gerade er doch immer der große Sympathieträger unter den Protagonisten. Aber den schalen Nachgeschmack, den ich noch immer verspüre, verdanke ich dem Schluss des Buches, den ich als Happy-End-Liebende doch arg deprimierend finde.
Kurzbeschreibung:
Als Katniss erfährt, dass das Los auf ihre kleine Schwester Prim gefallen ist, zögert sie keinen Moment. Um Prim zu schützen, meldet sie sich an ihrer Stelle für die alljährlich stattfindenden Spiele von Panem - in dem sicheren Wissen, damit ihr eigenes Todesurteil unterschrieben zu haben. Denn von den 24 Kandidaten darf nur ein einziger überleben. Zusammen mit Peeta, einem Jungen aus ihrem Distrikt, wird Katniss in die Arena geschickt, um sich dem Kampf zu stellen. Beiden ist klar, dass sie sich früher oder später als Feinde gegenüberstehen werden. Doch dann rettet Peeta Katniss das Leben...
Fazit:
Panem - das ist das, was nach einem Aufstand von Nordamerika übrig ist, beherrscht vom Kapitol, aufgeteilt in 12 Distrikte, die alle getrennt von einander gehalten werden, von hohen Zäunen umgeben, von den Friedenswächtern bewacht, Entkommen unmöglich.
Dazu die Hungerspiele, die jährlich stattfinden, wo Jugendliche aus allen Distrikten sich bis zum Tode gegenseitig bekämpfen müssen - zur Demonstration der Macht des Kapitols.
Wenn man dann, wie Katniss, noch im Saum von Distrikt 12 aufwächst, ist da nicht viel, worüber man sich freuen kann, zumal ihr Vater bei einem Grubenunglück umkam und sie schon als Kind für ihre Mutter und ihre Schwester sorgen musste. Einziger Lichtblick ist Gale, ihr Freund und Jagdgefährte, mit ihm zusammen stiehlt sie sich regelmäßig durch den Zaun in den Wald zur Jagd.
Dann fällt das Los für die Hungerspiele auf ihre kleine Schwester Prim und Katniss meldet sich freiwillig an ihrer Stelle. Männlicher Tribut von Distrikt 12 ist Peeta, der Bäckerssohn, der ihr früher einmal das Leben rettete, indem er ihr Brot gab. Was sie nicht weiß, ist, dass er schon lange unsterblich in sie verliebt ist und jetzt müssen sie beide in der Arena kämpfen - ebenso wie die Tribute der anderen Distrikte, denn es darf nur einen geben....doch Peeta und Katniss werden sich vertrauter, kommen sich näher; wie soll Katniss ihn töten, wenn es nötig ist? Und erzählt er die Wahrheit, wenn er von seinen Gefühlen spricht oder ist es nur Show für die Kameras? Und was empfindet Katniss für ihn? Und was ist mit Gale?
Von der ersten Seite an ist man eingetaucht in die Welt von Panem und Katniss' Geschichte, ihre Reise ins Kapitol und die Arena, fiebert mit ihr und Peeta und mag nicht daran denken, dass ja nur einer gewinnen und damit überleben kann.
Langeweile kommt nicht auf, man fiebert dem Ende entgegen, fragt sich, welche Gemeinheiten noch auf die Tribute warten und wie Katniss es schaffen kann, zu überleben - kaum ist das Ende des Buches erreicht, greift man automatisch zum nächsten....
Absolut empfehlenswert, nicht nur für Jugendliche!
Die Tribute von Panem - Gefährliche Liebe
Kurzbeschreibung:
Während Katniss und Peeta noch in ganz Panem als das tragische Liebespaar gefeiert werden, droht den beiden bereits neue Gefahr. Denn Katniss ist mittlerweile zu einem Symbol des Widerstands geworden, der sich in einzelnen Distrikten erhebt, und das kann das Kapitol nicht dulden. Verzweifelt versucht sie, ihre Familie und vor allem Gale vor der Gewalt der Regierung zu schützen.
Doch da sind auch noch ihre verwirrenden Gefühle für Peeta, die sich einfach nicht leugnen lassen. Und dann geschieht das Unfassbare! Katniss und Peeta müssen zurück in die Arena und diesmal wird es nur einen Überlebenden geben können...
Fazit:
....weiter geht's - Katniss kann ihr Leben als Sieger nicht genießen - sie kann ihre Gefühle für Gale und Peeta nicht ordnen, leidet unter Albträumen nach den Erlebnissen in der Arena und da sie zum Symbol des Widerstands geworden ist, wird sie auch noch vom Präsidenten persönlich bedroht.
Und dann das anstehende Jubel-Jubiläum, die 75ten Hungerspiele - zur Überraschung aller werden dafür die Tribute aus dem Kreis der Sieger ausgewählt - Katniss und Peeta müssen erneut in die Arena und gegen Sieger aus anderen Distrikten ankämpfen - wie soll Katniss das erneut überstehen und will sie das überhaupt? Auf Peetas Kosten weiterleben?
Ich muss ehrlich zugeben, die erste Hälfte des Buches fand ich nach dem ersten Teil ganz schön langatmig, die zweite Hälfte wurde dann wieder spannender und ereignisreicher, zum Ende hin wieder so gut, dass ich doch wissen wollte, was der dritte Teil noch bereit hält. Wer weniger neugierig ist als ich, würde auf den zweiten Teil aber wohl gut verzichten können.
Die Tribute von Panem - Flammender Zorn
Kurzbeschreibung:
Katniss lebt! Schwer verletzt wurde sie von den Rebellen befreit und in Distrikt 13 gebracht. Allerdings ist sie damit noch lange nicht außer Lebensgefahr. Doch Katniss' einzige Sorge gilt Peeta, der in den "Hungerspielen" sein Leben für sie gelassen hätte. Die Regierung hat ihn gefangen genommen, ihn gefoltert und seinen Willen gebrochen, um ihn als Werkzeug für ihre Zwecke zu missbrauchen. Das Ziel des Kapitols: die endgültige Vernichtung der Aufständischen. Und zu denen zählt auch Gale, Katniss' treuer Freund aus Kindheitstagen.
Fazit:
Der Krieg ist in vollem Gangen - die Distrikte gegen das Kapitol - der Aufstand ist da! Doch zuerst müssen alle Distrikte überzeugt und von den Rebellen eingenommen werden - Katniss' als Symbol des Aufstands wird zur zentralen Person. Sie selbst interessiert das eher wenig, leidet sie doch unter der Gefangennahme und Folter von Peeta durch das Kapitol. Als Peeta dann von den Rebellen befreit wird, verbessert das die Situation überhaupt nicht, denn seine Erinnerungen wurden vom Kapitol verändert, er sieht Katniss' als Feind und nicht als Liebe seines Lebens. Für Katniss' gibt es nur noch ein Ziel - die Rebellen müssen gewinnen, damit sie persönlich Präsident Snow töten kann, der dafür verantwortlich ist!
Band 3 ist ein ewiges Hin und Her und kommt anfangs nicht so richtig ins Laufen, Spannung kommt erst auf, als es zur finalen Einnahme des Kapitols kommt. Der Großteil der Geschehnisse ist sehr deprimierender Natur, wie ich finde - Peetas Wesensveränderung zum Beispiel finde ich sehr nachteilig, war gerade er doch immer der große Sympathieträger unter den Protagonisten. Aber den schalen Nachgeschmack, den ich noch immer verspüre, verdanke ich dem Schluss des Buches, den ich als Happy-End-Liebende doch arg deprimierend finde.
Donnerstag, 5. Januar 2012
Carlene Thompson - Kalt ist die Nacht
Kurzbeschreibung:
Die erste Tote wird im Wald entdeckt - mitten in der farbenprächtigen Herbstlandschaft von West Virginia liegt der Leichnam eines brutal ermordeten jungen Mädchens. Schon einmal hat Blaine Avery das böswillige Gerede von Leuten ertragen müssen, die ihr die Schuld am Tod ihres Ehemannes gaben. Jetzt gerät die junge Witwe erneut in Verdacht. Um ihre Unschuld zu beweisen und dem wahren Täter auf die Spur zu kommen, muss Blaine sich und ihre Tochter einer unwägbaren Gefahr aussetzen...
Fazit:
Blaine Avery lebt seit dem Tod ihres Mannes mit dessen halbwüchsiger Tochter zusammen in dem Haus, in dem sie glücklich waren. Auch 6 Monate nach dem Tod, schwebt noch immer der Verdacht über Blaine, am Tod ihres Mannes schuld zu sein - auch wenn die offizielle Todesursache auf Selbstmord lautet. Das gespannte Verhätnis zur ihrer Stieftochter trägt auch nicht dazu bei, Blaines Situation zu verbessern und als sie dann, gerade von einer schweren Lungenentzündung genesen, die Leiche der besten Freundin ihrer Stieftochter auf ihrem Grundstück findet, verschlechtert sich die Situation kontinuierlich....sie ist die Hauptverdächtige und auch, als weitere Leichen dazu kommen, weisen alle Hinweise auf Blaine. Außerdem bekommt der Leser schnell den Verdacht, dass alles doch noch irgendwie mit dem Tod von Martin Avery zusammenhängt.
Die Geschichte ist gut und spannend geschrieben, es gibt keine langatmigen Passagen und das Tempo, in dem sich die Ereignisse verändern, nimmt immer mehr zu, sodass man das Umblättern der nächsten Seite kaum erwarten kann..wer bringt all diese Leute um, und warum? Was hat der Deutschlehrer zu verbergen und womit hält der Orthopäde hinterm Berg? All diese sind Freunde von Blaine, aber sind sie das wirklich? Wer will ihr die Morde in die Schuhe schieben und was hat es mit Martins mysteriösem Tod auf sich?
Absolut empfehlenswerter Thriller - einziger Schwachpunkt war, dass ich mir recht schnell sicher war, wer dahinter steckt.
Die erste Tote wird im Wald entdeckt - mitten in der farbenprächtigen Herbstlandschaft von West Virginia liegt der Leichnam eines brutal ermordeten jungen Mädchens. Schon einmal hat Blaine Avery das böswillige Gerede von Leuten ertragen müssen, die ihr die Schuld am Tod ihres Ehemannes gaben. Jetzt gerät die junge Witwe erneut in Verdacht. Um ihre Unschuld zu beweisen und dem wahren Täter auf die Spur zu kommen, muss Blaine sich und ihre Tochter einer unwägbaren Gefahr aussetzen...
Fazit:
Blaine Avery lebt seit dem Tod ihres Mannes mit dessen halbwüchsiger Tochter zusammen in dem Haus, in dem sie glücklich waren. Auch 6 Monate nach dem Tod, schwebt noch immer der Verdacht über Blaine, am Tod ihres Mannes schuld zu sein - auch wenn die offizielle Todesursache auf Selbstmord lautet. Das gespannte Verhätnis zur ihrer Stieftochter trägt auch nicht dazu bei, Blaines Situation zu verbessern und als sie dann, gerade von einer schweren Lungenentzündung genesen, die Leiche der besten Freundin ihrer Stieftochter auf ihrem Grundstück findet, verschlechtert sich die Situation kontinuierlich....sie ist die Hauptverdächtige und auch, als weitere Leichen dazu kommen, weisen alle Hinweise auf Blaine. Außerdem bekommt der Leser schnell den Verdacht, dass alles doch noch irgendwie mit dem Tod von Martin Avery zusammenhängt.
Die Geschichte ist gut und spannend geschrieben, es gibt keine langatmigen Passagen und das Tempo, in dem sich die Ereignisse verändern, nimmt immer mehr zu, sodass man das Umblättern der nächsten Seite kaum erwarten kann..wer bringt all diese Leute um, und warum? Was hat der Deutschlehrer zu verbergen und womit hält der Orthopäde hinterm Berg? All diese sind Freunde von Blaine, aber sind sie das wirklich? Wer will ihr die Morde in die Schuhe schieben und was hat es mit Martins mysteriösem Tod auf sich?
Absolut empfehlenswerter Thriller - einziger Schwachpunkt war, dass ich mir recht schnell sicher war, wer dahinter steckt.
Samstag, 10. Dezember 2011
Ursula Poznanski - Saeculum
Kurzbeschreibung:
Fünf Tage im tiefsten Wald, die nächste Ortschaft kilometerweit entfernt, leben wie im Mittelalter ohne Strom, ohne Handy , normalerweise wäre das nichts für Bastian. Dass er dennoch mitmacht bei dieser Reise in die Vergangenheit, liegt einzig und allein an Sandra.
Als kurz vor der Abfahrt das Geheimnis um den Spielort gelüftet wird, fällt ein erster Schatten auf das Unternehmen: Das abgelegene Waldstück, in dem das Abenteuer stattfindet, soll verflucht sein.
Was zunächst niemand ernst nimmt, scheint sich jedoch zu bewahrheiten, denn aus dem harmlosen Live-Rollenspiel wird plötzlich ein tödlicher Wettlauf gegen die Zeit.
Liegt tatsächlich ein Fluch auf dem Wald?
Fazit:
Dieses Buch ist rein optisch ein absolutes Highlight - ganz in schwarz/weiß gehalten, mit einer Prägung des Titels und schwarzem Schnitt - für Menschen wie mich, die bei Büchern in freier Wildbahn zwanghaft über den Umschlag streichen müssen (ja ich werde in Buchhandlungen mitunter seltsam angesehen...) ist allein schon die Prägung des Titels wunderbar.
Der Klappentext erinnert ein wenig an BlairWitchProject, aber das verliert sich schnell. Eine Gruppe von Menschen, die im tiefen Wald Mittelalter spielen wollen, explizit das Leben im 14. Jahrhundert, dazu der Neuling Bastian, Medizinstudent, der von seiner neuen Freundin mitgebracht wird und sich innerhalb kürzester Zeit in einem Albtraum wiederfindet.
Ich war nach wenigen Seiten in dem Buch versunken, der Anfang war vielversprechend und ich wollte wissen, wie es weiter geht...Leider verebbt dieser Eindruck etwas, nachdem die Gruppe im Wald angekommen ist. Im weiteren Verlaufe des Buches kommt es zu einigen Längen und die Spannung geht mitunter verloren - dennoch möchte man noch immer wissen, ob es wirklich einen Fluch gibt oder wer hinter all diesen seltsamen Vorkommnissen steckt...allerdings lag für mich schnell auf der Hand, wer in die Handlung verwickelt ist, allein, wie alles zusammenhängt, erfährt man erst am Schluss. Ein bißchen fehlte mir der Knalleffekt zum Schluss, zwar erfährt man die Zusammenhänge, aber wirklich überraschend ist bei der Lösung nichts mehr.
Ich habe mehrfach gehört, dass das Vorläuferbuch von Poznanski, Erebos, spannender sein soll, weshalb es wohl zu einigen Enttäuschungen kam. Da ich Erebos nicht gelesen habe, blieb mir dies erspart und ich finde das Buch durchaus lesenswert, wenn auch nicht DAS spannende Buch schlechthin.
Fünf Tage im tiefsten Wald, die nächste Ortschaft kilometerweit entfernt, leben wie im Mittelalter ohne Strom, ohne Handy , normalerweise wäre das nichts für Bastian. Dass er dennoch mitmacht bei dieser Reise in die Vergangenheit, liegt einzig und allein an Sandra.
Als kurz vor der Abfahrt das Geheimnis um den Spielort gelüftet wird, fällt ein erster Schatten auf das Unternehmen: Das abgelegene Waldstück, in dem das Abenteuer stattfindet, soll verflucht sein.
Was zunächst niemand ernst nimmt, scheint sich jedoch zu bewahrheiten, denn aus dem harmlosen Live-Rollenspiel wird plötzlich ein tödlicher Wettlauf gegen die Zeit.
Liegt tatsächlich ein Fluch auf dem Wald?
Fazit:
Dieses Buch ist rein optisch ein absolutes Highlight - ganz in schwarz/weiß gehalten, mit einer Prägung des Titels und schwarzem Schnitt - für Menschen wie mich, die bei Büchern in freier Wildbahn zwanghaft über den Umschlag streichen müssen (ja ich werde in Buchhandlungen mitunter seltsam angesehen...) ist allein schon die Prägung des Titels wunderbar.
Der Klappentext erinnert ein wenig an BlairWitchProject, aber das verliert sich schnell. Eine Gruppe von Menschen, die im tiefen Wald Mittelalter spielen wollen, explizit das Leben im 14. Jahrhundert, dazu der Neuling Bastian, Medizinstudent, der von seiner neuen Freundin mitgebracht wird und sich innerhalb kürzester Zeit in einem Albtraum wiederfindet.
Ich war nach wenigen Seiten in dem Buch versunken, der Anfang war vielversprechend und ich wollte wissen, wie es weiter geht...Leider verebbt dieser Eindruck etwas, nachdem die Gruppe im Wald angekommen ist. Im weiteren Verlaufe des Buches kommt es zu einigen Längen und die Spannung geht mitunter verloren - dennoch möchte man noch immer wissen, ob es wirklich einen Fluch gibt oder wer hinter all diesen seltsamen Vorkommnissen steckt...allerdings lag für mich schnell auf der Hand, wer in die Handlung verwickelt ist, allein, wie alles zusammenhängt, erfährt man erst am Schluss. Ein bißchen fehlte mir der Knalleffekt zum Schluss, zwar erfährt man die Zusammenhänge, aber wirklich überraschend ist bei der Lösung nichts mehr.
Ich habe mehrfach gehört, dass das Vorläuferbuch von Poznanski, Erebos, spannender sein soll, weshalb es wohl zu einigen Enttäuschungen kam. Da ich Erebos nicht gelesen habe, blieb mir dies erspart und ich finde das Buch durchaus lesenswert, wenn auch nicht DAS spannende Buch schlechthin.
Sonntag, 4. Dezember 2011
Cecelia Ahern - Zeit deines Lebens
Kurzbeschreibung:
Lou Suffern ist ein "BWM", ein Beschäftigter, Wichtiger Mann. So wichtig und beschäftigt, dass er den 70. Geburtstag seines Vaters vergisst, seine Frau leichthin betrügt und seinem kleinen Sohn noch nicht ein einziges Mal die Windeln gewechselt hat.
Eines Tages verwickelt ihn ein Obdachloser namens Gabriel in ein Gespräch. Lou fühlt sich dem Unbekannten seltsam verbunden und verschafft ihm kurzerhand einen Job - was nun wirklich nicht seine Art ist. Doch auch Gabriel hat ein Geschenk für Lou: ein rätselhaftes Mittel, durch das Lou ein anderer wird...
Fazit:
Trotz meiner Vorliebe für Thriller, lese ich mitunter auch gern mal Bücher aus anderen Genres, so habe ich bisher die Bücher von Cecelia Ahern sehr gern gelesen...unvergessen natürlich "P.S. Ich liebe dich", das ich in meiner zweiten Schwangerschaft gelesen habe und nach wie vor keiner Schwangeren empfehlen kann: man leidet so dermaßen mit der Hauptperson....und genau dieses Mitfühlen und Mitgerissen-werden habe ich hier leider komplett vermisst.
Wir lernen Lou Suffern kennen, einen egoistischen Karrieretypen, der seine Familie vernachlässigt und jedem Rock hinterher steigt. Dies ändert sich, als er Gabe, den Obdachlosen kennenlernt, der ihm deutlich macht, was im Leben wichtig sein sollte.
Die Story an sich paßt natürlich gut in die Adventszeit, sollte man sich ja gerade jetzt auf die wichtigen Dinge des Lebens besinnen, Familie, Freunde, Zeit, etc. Dennoch habe ich mich durch das gesamte Buch vom belehrenden Lehrerfinger verfolgt gefühlt: "und die Moral von der Geschicht...". Die Rolle des Gabe hat mich dann auch sehr an die TV-Serie "Ein Engel auf Erden" erinnert und dass Lou, nachdem er endlich erkannt hat, dass seine Familie wichtiger ist als seine Karriere, bei einem Autounfall ums Leben kommen muss, katapultierte mich dann gleich in "Stadt der Engel".
Kurz gesagt ist mir persönlich das Buch zu moralisch gehalten, wer's mag....mein Fall war es nicht.
Lou Suffern ist ein "BWM", ein Beschäftigter, Wichtiger Mann. So wichtig und beschäftigt, dass er den 70. Geburtstag seines Vaters vergisst, seine Frau leichthin betrügt und seinem kleinen Sohn noch nicht ein einziges Mal die Windeln gewechselt hat.
Eines Tages verwickelt ihn ein Obdachloser namens Gabriel in ein Gespräch. Lou fühlt sich dem Unbekannten seltsam verbunden und verschafft ihm kurzerhand einen Job - was nun wirklich nicht seine Art ist. Doch auch Gabriel hat ein Geschenk für Lou: ein rätselhaftes Mittel, durch das Lou ein anderer wird...
Fazit:
Trotz meiner Vorliebe für Thriller, lese ich mitunter auch gern mal Bücher aus anderen Genres, so habe ich bisher die Bücher von Cecelia Ahern sehr gern gelesen...unvergessen natürlich "P.S. Ich liebe dich", das ich in meiner zweiten Schwangerschaft gelesen habe und nach wie vor keiner Schwangeren empfehlen kann: man leidet so dermaßen mit der Hauptperson....und genau dieses Mitfühlen und Mitgerissen-werden habe ich hier leider komplett vermisst.
Wir lernen Lou Suffern kennen, einen egoistischen Karrieretypen, der seine Familie vernachlässigt und jedem Rock hinterher steigt. Dies ändert sich, als er Gabe, den Obdachlosen kennenlernt, der ihm deutlich macht, was im Leben wichtig sein sollte.
Die Story an sich paßt natürlich gut in die Adventszeit, sollte man sich ja gerade jetzt auf die wichtigen Dinge des Lebens besinnen, Familie, Freunde, Zeit, etc. Dennoch habe ich mich durch das gesamte Buch vom belehrenden Lehrerfinger verfolgt gefühlt: "und die Moral von der Geschicht...". Die Rolle des Gabe hat mich dann auch sehr an die TV-Serie "Ein Engel auf Erden" erinnert und dass Lou, nachdem er endlich erkannt hat, dass seine Familie wichtiger ist als seine Karriere, bei einem Autounfall ums Leben kommen muss, katapultierte mich dann gleich in "Stadt der Engel".
Kurz gesagt ist mir persönlich das Buch zu moralisch gehalten, wer's mag....mein Fall war es nicht.
Sonntag, 27. November 2011
Leonie Swann - Garou, ein Schaf-Thriller
Kurzbeschreibung:
Das Warten hat ein Ende: Die Schafe von Glennkill ermitteln wieder!
Endlich ist es soweit. Die Schafe von Glennkill erkunden Europa. Gemeinsam mit ihrer neuen Schäferin Rebecca beziehen sie im Schatten eines französischen Schlosses ihr Winterquartier. Dann sterben plötzlich im Wald Rehe eines unnatürlichen Todes. Ein Werwolf, murmeln die Zeigen von der Nachbarweide. Ein Loup Garou! Oder doch nur ein Hirngespinst? Doch spätestens, als ein Toter unter der alten Eiche liegt, ist klar, dass auch Hirngespinste tödlich sein können. Die Schafe heften sich auf die Spur des Garou und versuchen, mit Schafslogik, Mut und Kraftfutter, sich selbst und ihre Schäferin zu retten.
Fazit:
Wer den ersten Teil, Glennkill, gelesen hat, wird auf eine Herde alter Bekannter treffen, diesmal in neuer Umgebung. Wie im Testament des toten Schäfers festgelegt, sind die Schafe samt Rebecca nach Europa gereist - allerdings muss da was schief gelaufen sein, denn das Europa, in dem sie sind, hat so gar nichts gemein mit dem Europa, wie George es beschrieben hat - und als dann auch noch ein Garou auftaucht und alle um ihr Leben fürchten müssen, ist erst recht Aufregung in der Schafherde!
Liebenswert aus Schafssicht, wie in Glennkill, beschreibt die Autorin die Ermittlungen der Schafe, allen voran natürlich Miss Maple nach dem Garou - oder dem Menschen, der Garou spielt - oder dem Menschen, der sich Garou ausgedacht hat....wer Glennkill mochte, wird Garou lieben, wo zwischendurch tatsächliche Spannung aufkommt und sich wieder menschliche Abgründe auftun.
Mittwoch, 23. November 2011
S.J. Watson - Ich.darf.nicht.schlafen
zuerst einmal - doch ich lebe und lese noch..nur fehlte es die letzten Monate an Zeit, auch über das Gelesene zu schreiben - ich hoffe, zumindest einen Teil davon nachholen zu können, das folgende Buch allerdings habe ich heute erst ausgelesen
Kurzbeschreibung:
Ohne Erinnerung sind wir nichts.
Stell dir vor, du verlierst sie immer wieder, sobald du einschläfst.
Dein Name, deine Identität, die Menschen, die du liebst - alles über Nacht ausradiert.
Es gibt nur eine Person, der du vertraust. Aber erzählt sie dir die ganze Wahrheit?
Fazit:
Man entwickelt schnell Sympathie für die Hauptperson, Christine, die durch einen Unfall (wie man zumindest anfänglich erfährt) schwere Verletzungen erleidet und unter Amnesie leidet. Allerdings unter einer seltenen Form derselben - sobald sie länger schläft, ist ihr Gedächtnis wie ausradiert.
Jeden Morgen erwacht sie erneut neben einem ihr fremden Mann in einem ihr fremden Körper und erfährt, dass sie gut 20 Jahre älter ist, als sie sich fühlt.
Wir lernen den Mann kennen, mit dem sie lebt - ihr Mann Ben, wie er ihr jeden Morgen erneut erklärt und den Therapeuten Dr. Nash.
Schnell stellt man fest, dass da irgendwas sein muss, was ihr verheimlicht wird. Dr. Nash schlägt ihr vor, Tagebuch zu schreiben, sodass sie an jedem Morgen nachlesen kann, was zuvor passiert ist und was sie zuvor wusste. Der Leser erkennt, dass da irgendwas sein muss - war ihr Mann derjenige, der für ihren Gedächtnisverlust verantwortlich ist? Warum verheimlicht er ihr Dinge und belügt sie sogar?
Ich habe das Buch gekauft, ohne viel darüber zu wissen, nur das, was in der Kurzbeschreibung steht. Umso positiver überrascht war ich, dass es sich als absoluter Pageturner erwies - kaum angefangen, konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen und machte mich mit Christine auf die Suche nach ihrer Vergangenheit.
Auch ohne Blut und psychopathischen Serienmörder - absolut empfehlenswert!
Kurzbeschreibung:
Ohne Erinnerung sind wir nichts.
Stell dir vor, du verlierst sie immer wieder, sobald du einschläfst.
Dein Name, deine Identität, die Menschen, die du liebst - alles über Nacht ausradiert.
Es gibt nur eine Person, der du vertraust. Aber erzählt sie dir die ganze Wahrheit?
Fazit:
Man entwickelt schnell Sympathie für die Hauptperson, Christine, die durch einen Unfall (wie man zumindest anfänglich erfährt) schwere Verletzungen erleidet und unter Amnesie leidet. Allerdings unter einer seltenen Form derselben - sobald sie länger schläft, ist ihr Gedächtnis wie ausradiert.
Jeden Morgen erwacht sie erneut neben einem ihr fremden Mann in einem ihr fremden Körper und erfährt, dass sie gut 20 Jahre älter ist, als sie sich fühlt.
Wir lernen den Mann kennen, mit dem sie lebt - ihr Mann Ben, wie er ihr jeden Morgen erneut erklärt und den Therapeuten Dr. Nash.
Schnell stellt man fest, dass da irgendwas sein muss, was ihr verheimlicht wird. Dr. Nash schlägt ihr vor, Tagebuch zu schreiben, sodass sie an jedem Morgen nachlesen kann, was zuvor passiert ist und was sie zuvor wusste. Der Leser erkennt, dass da irgendwas sein muss - war ihr Mann derjenige, der für ihren Gedächtnisverlust verantwortlich ist? Warum verheimlicht er ihr Dinge und belügt sie sogar?
Ich habe das Buch gekauft, ohne viel darüber zu wissen, nur das, was in der Kurzbeschreibung steht. Umso positiver überrascht war ich, dass es sich als absoluter Pageturner erwies - kaum angefangen, konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen und machte mich mit Christine auf die Suche nach ihrer Vergangenheit.
Auch ohne Blut und psychopathischen Serienmörder - absolut empfehlenswert!
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